Segwit2x 25.10.2017

Laut des aktuellen Plans soll der Hard Fork am 16. November stattfinden und temporär zwei konkurrierende Blockchains hervorufen: die aktuelle Core-Bitcoin-Blockchain und die SegWit2x-Blockchain.

Coinbase erklärt, dass Nutzer von Coinbase die gleiche Menge an BTC in B2X bekommen werden. Für diesen Service müsse nichts getan werden: Es werden 1:1 BTC in B2X gespiegelt.

In den 24 Stunden vor dem Fork werden alle Dienste um Bitcoin auf Coinbase temporär eingestellt. Litecoin und Ether seien nicht betroffen und können weiter gehandelt werden. Sollte man in dem Zeitraum BTC an Coinbase senden wollen, so weist die Plattform darauf hin, die Transaktion vor dem 24-Stunden-Zeitfenster zu senden.

Bei Blockhöhe 494.784 wird der Hard Fork aktiviert werden. In den darauffolgenden 24 Stunden wird es möglich sein, seine B2X als Guthaben einzusehen sowie beide Bitcoin-Versionen zu handeln. In dem Zeitfenster von 24 bis 48 Stunden soll dann Ein- und Auszahlungen wieder aktiviert werden, vorausgesetzt beide Blockchains erweisen sich dann als stabil.

Aktuell ist die Situation um den SegWit2x-Hard-Fork undurchsichtig. Bitcoin-Zahlungsdienstleister Xapo hat beispielsweise eine andere Position eingenommen und wird die Blockchain mit der höchsten Mining -Schwierigkeit als Bitcoin bezeichnen. Dieser Schritt bedeutet, dass für Xapo derjenige Coin Bitcoin ist, der am meisten Mining-Power im Hintergrund hat und damit einhergehende Schwierigkeit.

Mit der aktuellen Anzahl an Hard Forks ist zumindest eine Sache klar: Bitcoin ist eine heiße Marke, die sich nicht unter ein Copyright stellen lässt – und jeder will den Thron der Kryptowährungen für sich beanspruchen

Quelle:BTC Echo