Geduld und starke Nerven für Bitcoin Anleger

Bei Bitcoin und Co sind zur Zeit Geduld und starke Nerven gefragt. Die aktuelle Korrektur dauert nun schon seit Mitte Dezember an, ist aber nicht ungewöhnlich - im Gegenteil:

 

Mit Blick auf die Kursentwicklung der vergangenen Jahre wird deutlich, dass der Bitcoin zu Jahresbeginn regelmäßig Startschwierigkeiten hat. In den Vergangenen drei Jahren hat der Kurs stes Mitte Januar den Tiefpunkt erreicht und dann im weiteren Jahresverlauf wieder den Laufschritt aufgenommen.

 

Heute am 05.Februar 2018 hat der Bitcoin das Jahrestief 2018 bei 7324 USD erreicht. Experten wie Dr. Julian Hosp, Mitgründer des Krypto-Start-Ups Ten X sprechen sogar davon, das der Kurs noch bis auf 5000 USD runter gehen könnte.

 

Es gibt viele Gründe für diese Kursschwankungen, eine beliebte Erklärung für dieses wiederkehrende Muster hat mit dem Chinesischem Neujahrsfest zu tun, das traditionell zum ersten Neumond des Jahres gefeiert wird.

In diesem Jahr fällt dieses auf den 16 Februar. Genau wie bei uns zu Weihnachten werden in China und vielen anderen asiatischen Ländern vor dem Fest große Summen für Reisen und Geschenke ausgegeben.

Um das zu finanzieren tauschen viele der krypto-begeisterten Menschen dort ihre Bitcoins in Fiat Währung zurück, wa zustätzlich zu den Gewinnmitnahmen nach der Rekordfahrt im vergangenen Jahr auf den Kursen lastet. 

 

Auch die zahlriechen ungklärten Fragen zur Regulierungg von Krypotwährungen sorgen für Unsicherheit.

Ein Hackerangriff auf die japanische Kryptobörse Coincheck, bei dem kürzlich Einheiten der Digitalen Währung NEM im Wert von über einer halben Millarde Dollar entwendet wurden, befeuert die Debatte derzeit Zusätzlich.

 

In Südkorea sind Ende Januar bereits strengere Regeln für den Handel mit Kryptowährungen in Kraft getreten. 

Ab sofort müssen alle Nutzer der dortigen Krypotbörsen ihre Identität preisgeben.

Dadurch soll der Spielraum für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche oder Steuervermeidung verringert werden.

 

Insgesamt ist eine solche Regulierung meiner Meinung nach zu begrüßen, nur sollte hierbei das Maß eingehalten werden und nicht in eine "Überreglementierung" Enden.

 

Zu guter letzt setzt dem Bitcoin natürlich auch die lansame und teure Anwenbarkeit bei den Transaktionen sehr zu, in punkto Geschwindigkeit und Kosten sind andere Coins deutlich besser aufgestellt.

 

Alles in allem besteht jedoch kein Grund zur Panik und jeder der seine Bitcoins nun weiter hält wird im Jahr 2018 sicherlich davon profitieren.

 

Mein Tipp lieber noch einmal günstig nachkaufen um sich dann am Wachstum des Bitcoin bis zum Dezember 2018 zu erfreuen.